Samstag, 17. September 2005
Hamburg, Deutschland
Morgens um 8 werden wir von einem Minibus vor dem Hotel
abgeholt und via die grosse Brücke im Hafen zum Eingangstor
des Freihafens gebracht.
Es ist ein schöner, wenn auch recht frischer Morgen. Die
Temperatur beträgt lediglich 8°C.
Der Agent der Reederei schafft es, dass Ruedi's Vater Max
mit uns bis zum Schiff, der "Matisse", mitkommen kann. Da
auch die Mannschaft mitmacht, kann er sogar kurz aufs Schiff
mitkommen und sich den Pot von innen ansehen.
Max wäre am liebsten mitgefahren, musste aber leider wieder
von Bord. Die meisten Reedereien nehmen nur Passagiere bis
zum 70sten Altersjahr mit da sich kein Arzt an Bord befindet.
Blick nach vorn von der Kommandobrücke der "Matisse aus".
Obwohl die Container von grossen lokalen Kränen be- und entladen
werden verfügt die "Matisse" über eigene Kränen um auch Häfen
ohne Container-Infrastruktur bedienen zu können.
Ruedi und Hans Peter sind von der Technik und der Präzision
beim Laden- und Entladen fasziniert.
Es braucht etwa 1 Minute und 10 Sekunden um einen Container
zu laden oder zu entladen.
In Hamburg werden die Container mit grossen Spezialfahrzeugen
herumgefahren. Diese können an den Lagerplätzen bis zu 4
Container ohne fremde Hilfe aufeinanderstapeln.
Die Container werden nach einem genauen Schema gelagert
und beim Laden wird deren Position im schiffseigenen System
eingegeben.
Link
zu D_090510_Container_02.MOV movie
(Grösse 47'108 KB).
Info: Das Format ist .mov, zum abspielen wird QuickTime benötigt.
Um 1 Uhr Nachmittags verlassen wir den Hafen und fahren
auf der Elbe Richtung Meer.
Obwohl die Temperatur unterdessen auf 16 ° angestiegen ist,
ist es wegen des Fahrtwindes draussen eher kalt.
Bei Blankenese wartet Ruedis Vater um uns vom Dach des
Schifflandesteges aus zuzuwinken.
Die Fahrt auf der Elbe dauert den ganzen Nachmittag.
Mit einem herrlichen Sonnenuntergang beginnt unsere erste
Nacht auf dem Schiff.
Die See ist während der Nacht nicht sehr ruhig und das Schiff
rollt merklich.
Sonntag, 18. September 2005
Rotterdam, Holland
Um 10 Uhr Morgens erreichen wir Rotterdam.
Der Himmel ist leicht bedeckt, aber die Temperatur erreicht
im Laufe des Tages doch 20°C.
Wir lassen uns per Taxi in die Stadt fahren, wo wir informiert
werden, dass um diese Jahreszeit keine Stadtrundfahrten mehr
angeboten werden.
Dafür wird uns eine Hafenrundfahrt empfohlen, da es sich
um den grössten Hafen Europas handle.
Auf diese Weise bekommen wir vom Wasser her eine gute Sicht
auf "unsere Matisse".
Wir realisieren auch, wie klein unser Schiff mit seinen 195
m Länge im Vergleich zu anderen Containerschiffen ist. Heute
werde solche mit einer Länge von über 300 m gebaut.
Vor dem Einnachten kehren wir relativ früh auf die "Matisse"
zurück, da wir mit den zu erwarteten Zoll-Formalitäten nicht
vertraut sind und zudem (Schock!!) keine Papiere auf uns
tragen, welche belegen, dass wir Passagiere des Schiffes
sind.
Aber alles geht gut und wir kehren glücklich "nach Hause" zurück.
Während der ganzen Nacht werden Container be- und entladen.
Montag, 19. September 2005
Dünkirchen, Frankreich
Wir verlassen Rotterdam im Morgengrauen in Richtung Dünkirchen.
Das Wetter ist perfekt, der Sonnenaufgang sehr schön.
Die Temperatur beträgt bereits 16° C.
Wir erreichen Dünkirchen im Laufe des Nachmittags.
Als Spezialität wird der Lotse in diesem kleinen Hafen per
Helikopter aufs Schiff gebracht. Man hat's oder man hat's
eben nicht .....
Link
zuF_090519_Pilot_02.MOV movie
(Grösse 8'513KB).
Info: Das Format ist .mov, zum abspielen wird QuickTime benötigt.
Wegen der kurzen Aufenthaltsdauer, können wir das Schiff
hier nicht verlassen.
Damit haben wir genug Zeit den letzten Apéro mit Alain
und Elizabeth, welche das Schiff in Le Havre verlassen werden,
zu geniessen.
Jeden Morgen sammelt Ruedi Daten der Reise wie GPS-Position,
Temperatur, Luftdruck und bei Sturm auch die Windstärke.
Ein weiterer, schöner Sonnenuntergang .....
Wir verlassen Dünkirchen kurz vor Mitternacht.
Dienstag, 20. September 2005
Le Havre, Frankreich
Die Ankunft in Le Havre ist wegen der Wolken und dem Nebel
nicht spektakulär.
Obwohl die Temperatur 17 ° beträgt ist es draussen ungemütlich.
Trotzdem sind die Klippen imposant, besonders wenn man daran
denkt, dass die Alliierten Truppen im 2. Weltkrieg da hoch
mussten.
Wir fahren in den grössten Hafen Frankreichs ein.
Der Wasserstand des Haupthafens wird konstant gehalten.
Darum können die Schiffe den Hafen auch nur durch eine Schleuse
erreichen.
Wir dürfen von Board und werden nicht einmal beim Fotografieren
der "Matisse" vom Pier aus gestört.
Normalerweise werden alle nervös, wenn man auf dem Pier herummarschiert.
In Le Havre wird der grösste Teil der Mannschaft ausgetauscht.
Den Küchenchef werden wir sicher nicht vermissen ......
Auch die Passagiere Alain und Elizabeth verlassen das Schiff,
Roger kommt neu dazu.
Vorräte für die ganze Tour um die Welt werden hier, dem Heimathafen
der Reederei CMA CGM, an Bord genommen.
Lediglich frische Früchte und Gemüse werden bei Bedarf unterwegs
zugekauft.
Die Arbeit geht auch nach der Dämmerung weiter.
Die ganze Nacht werden Container be- und entladen.
Mittwoch, 21. September 2005
Atlantik, Westspitze von Frankreich (N 49, W
4)
Früh am Morgen verlassen wir Le Havre im dicken Nebel Richtung
Atlantik.
Es ist ein eigenartiges Gefühl mit so einem Riesenkahn, lediglich
den Radarschirmen folgend, durch den Nebel zu fahren, wenn
man teilweise nicht einmal den eigenen Bug sieht.
Der Tag wird dann richtig schön, ca. 20° und ohne nennenswerten
Wellengang.
Am Nachmittag befinden wir uns südlich von England und immer
noch in einer sehr stark frequentierten Route zum Atlantischen
Ozean.
Während einem der vielen Besuche auf der Kommandobrücke (hier
ist es interessant, da es immer etwas zu Fragen oder Sehen
gibt) kommt die "Matisse" in die Nähe eines Ortes, wo die
Englische Marine eine Übung mit einem Unterseeboot durchführt.
Es ist interessant, dem Funkverkehr der Army zuzuhören und
die Schiffe umher kreuzen zu sehen.
Der neue Kapitän hat eine direkte Art und hat einen guten
Sinn für Humor.
Er hat eine natürliche Autorität und muss sie nicht zur Schau
stellen. Das zeigt sich in Kleinigkeiten wie zum Beispiel
wie die Offiziere zum Essen erscheinen.
Der Kapitän trägt zum Essen immer seine Uniform und seine
Epauletten.
Gestern beim ersten gemeinsamen Essen kam jeder Offizier
wann und wie er wollte.
Heute zum Mittagessen haben sich alle zuerst nebenan zum
Apéro besammelt und sind dann gemeinsam zum Essen
gekommen, die meisten im weissen Hemden.
Am Abend ist es dann nur noch einer der nicht im weissen
Hemd erscheint .......
Auch wir Passagiere bekommen unser Training:
Das erste was wir lernen ist wie man den Rettungsanzug anzieht.
Mit diesem Anzug kann man theoretisch tagelang im kalten
Wasser
überleben.
Auch wird erklärt was bei "Mann über Bord"
und bei Feuer zu tun ist.
Während der Dämmerung gehen wir auf die Kommandobrücke,
um mit dem Offizier zu sprechen und zu sehen wo wir uns befinden.
Auf dem Radarschirm sehen wir ein Schiff welches gleich gross
ist, gleich schnell fährt wie wir und mit uns auf Kollisionskurs
ist.
Das Kriegsschiff kommt in einem flachen Winkel von Steuerbord
und fährt in etwa die gleiche Richtung wie wir. Theoretisch
müsste das andere Schiff ausweichen, was aber nicht immer
befolgt wird.
Der Alarm geht los und der Kapitän erscheint auf der Brücke.
Nach ein paar kurzen Blicken auf die Instruments und ein
paar Instruktionen an den verantwortlichen Offizier verzieht
er sich wieder.
Einige andere Offiziere erscheinen ebenfalls, gehen aber
alle wieder weg.
Es scheint keine unmittelbare Gefahr zu herrschen ......
Immer noch kein Kurswechsel des anderen Kahns.
Der Offizier meint, wir hätten immer noch 20 Minuten bis
zur Kollision, also kein Grund zur Aufregung.
Dann dreht das andere Schiff gegen uns ein um unsere Linie
früher zu kreuzen.
Auch der Kurs der "Matisse" wird jetzt auf das andere Schiff
zu korrigiert, um dessen Linie früher zu kreuzen.
Das Radar meldet "Bow Cross" Alarm und wir kreuzen das andere
Schiff schlussendlich in einem Abstand von nur 1800 m bei
20 Knoten Fahrt.
Das Ganze ist für uns "Touris" sehr aufregend, weil man gegeneinander
dreht, für die Mannschaft ist es aber logischerweise "daily
business".
Während der Nacht werden die Uhren um eine Stunde von GMT+2
auf GMT+1 zurückgestellt.
Donnerstag, 22. September 2005
Atlantik, westliche Breite Kanarische Inseln
(N 46, W 16)
Wir haben nun das Offene Meer erreicht. Die "Matisse"
fährt mit 21.5 Knoten Volldampf.
Das Wetter ist nicht schön - grau in grau bei 18°
C.
Im laufe des Tages erreichen wir den Golfstrom.
Die Temperatur steigt über 20 ° und selbst im Wind ist es
nicht mehr kalt.
Später im Tag beginnt es zu regnen und es windet stark.
Die Wellen werden immer höher und bekommen weisse Kronen.
Langsam gewöhnen wir uns an das konstante Stampfen und Rollen
des Schiffes.
Der schöne Sonnenuntergang kompensiert den Tag aber wieder
.....
Wieder werden die Uhren eine Stunde zurückgestellt. Wir
haben nun GMT.
Freitag, 23. September 2005
Atlantik, westliche Breite Azoren (N 44, W 27)
Die Sonne startet einen schönen Tag. Um 7 Uhr haben wir
bereits 19° C.
Die Wellen haben sich so weit beruhigt, dass wir die Erlaubnis
erhalten Heck und Bug des Schiffes zu "besuchen".
Trotzdem spritzt es zwischendurch noch gewaltig, wenn das
Schiff eine der grösseren Welle im richtigen Winkel erwischt.
Fun, fun, fun .....
Wir werden informiert, dass wir im Laufe der Nacht auf einen
Sturm treffen werden, unsern ersten.
Da Wellen bis 5 Meter erwartet werden, bittet und der "Maître
d'Hôtel" alles sauber zu versorgen.
Auch im Salon wird alles Geschirr weggeräumt und alles gesichert.
Wir entscheiden uns noch vor dem Sturm zu waschen, da wir
nicht wissen wie lange er dauern wird. Der nächste Sturm
wird zudem bereits am Sonntag erwartet.
Wir müssen jetzt schon aufpassen, dass wir in der heissen,
stickigen Waschküche nicht seekrank werden.
Der Sonnenuntergang deutet für Morgen auf schlechtes Wetter
hin.
Wiederum werden die Uhren um eine Stunde auf GMT -1 zurückgestellt.
Samstag, 24. September 2005
Atlantik, westliche Breite Südzipfel von Grönland
(N 43, W 38)
Während der Nacht wird das Stampfen und Rollen immer stärker.
Manchmal hat man das Gefühl demnächst aus dem Bett geschmissen
zu werden.
Das Schiff wird, wie ein Jumbo-Jet bei sehr starken Turbulenzen,
heftig durchgeschüttelt. Die Container ächzen jämmerlich.
Morgens um 2 Uhr nach extrem heftigem Stampfen gibt's einen
unheimlichen Knall mit anschliessendem schweren metallenen
"Geschäpper" und das Schiff verliert blitzartig an Fahrt.
Wir vermuten, dass wir entweder einen im Wasser schwimmenden
Container gerammt haben, oder selber welche verloren haben.
Wir gehen auf die Kommandobrücke und fragen nach.
Es war ein Brecher welchen wir beim Eintauchen regelrecht
aufgespiesst hatten und welcher an der Bugwand vor den Containern,
sowie an den oberen Containern der ersten Reihe zerschellte.
Die Geschwindigkeit wird von 21 auf 18 Knoten reduziert und
das schlagen der Wellen nimmt schnell ab.
Um 4 Uhr Morgens passiert das ganze noch einmal und die Geschwindigkeit
muss noch mehr reduziert werden.
Beim Einnachten gehen wir wieder auf die Kommandobrücke,
um einen guten Blick auf die sturmgepeitschten Wellen zu
haben und um zu filmen wie das Schiff stampft und rollt.
Der 2. Kapitän informiert uns, dass die Geschwindigkeit nun
auf 16 Knoten reduziert sei.
Während der letzten Nacht hat die "Matisse"
bis zu 22° Schräglage gehabt. Schön viel, aber für ein solches
Schiff nicht dramatisch.
Der 2. Kapitän zeigt uns Bilder der Einrichtung der Matisse
nach einem Sturm vor Savannah vor 6 Monaten. Damals rollte
das Schiff mit bis zu 38° Schräglage.
Die Insassen waren teilweise mit einem Bein an der Wand im
Schiff herumgelaufen .......
Die Mannschaft brauchte 2 Wochen um alles was kaputt ging
wieder zu reparieren und alle Tische, Fernseher, Waschmaschinen
neu zu verankern.
Die "Matisse" erträgt max. 50° Schräglage.
Aber diese Erfahrung möchten wir lieber nicht machen .......
Der Sturm dauert fast den ganzen Tag und wir haben genug
Gelegenheit zu beobachten, wie das Schiff über die Wellen
reitet und wir wundern uns, dass da nichts kaputt geht.
Link
zu ATL_050924_Sturm_Bruecke_02.MOV movie
(Grösse 8'688 KB).
Info: Das Format ist .mov, zum abspielen wird QuickTime benötigt.
Sonntag, 25. September 2005
Atlantik, westliche Breite Neufundland (N 42,
W 48)
Der Sonntag wartet mit einem stürmischen Tag, nur 14° C
und viel Wind auf.
Sonntage sind auf der "Matisse" spezielle Tage.
Bereits zum Frühstück gibt's "Schoggigipfeli".
Zum Mittag- und Abendessen spendiert der Kapitän eine Flasche
Chablis aus seinem privaten Keller und der "Maître d'Hôtel"
offeriert eine Flasche Cabernet Sauvignon aus seiner Rumänischen
Heimat.
Beim Mittagessen gibt's als Hauptgang Entenbrust an Orangensauce
und Reis.
Heute besteht der sowieso schon gute Dessert nicht aus Käse
und Früchte, sondern es gibt "Chocolate Brownie" Kuchen mit
Vanillecrème!
Selbst die Siesta ist im Tagesplan vermerkt ....
Vor dem Nachtessen wird der Geburtstag des 2. Mechanikers
mit einem Apéro im "Passagier-Salon" gefeiert. Wir
spendieren dem Geburtstagskind eine Auswahl von Schweizer
Schokolade (Ruedis Lindor-Chugle !!!!).
Damit lernen wir die ganze Crew kennen.
Das Nachtessen ist wiederum ein Festessen.
Mit Xavier als Küchenchef legen wir alle schnell an Gewicht
zu. Selbst der (junge) Kapitän überlegt sich bereits, in
Zukunft das Mittagessen auszulassen um jeweils an Xaviers
Nachtessen wieder voll mithalten zu können.
Auf der Photo sind wir drei (Ruedi, Susi und Hampi) und
Xavier der Koch.
Danke Xavier für die Superqualität Deines Essens, auch
wenn Schnecken und ähnliches nicht gerade zu unseren bevorzugten
Speisen gehören.
Auch heute haben wir wieder ca. 1000 km zurückgelegt und
die Uhren werden auf GMT -2 gesetzt.
Montag, 26. September 2005
Atlantik, westliche Breite Halifax (N 40, W
59)
Das Wetter hat sich stark gebessert und wir wachen zu einem
sonnigen Tag mit 17° C auf.
Da das Wetter gut ist machen wir mit Hampi eine Tour zum
Heck des Schiffes.
Da die Crew im vorderen Teil des Schiffes das Deck malt,
um für die Inspektionen der Amerikaner bereit zu sein, können
wir den Bug heute nicht besuchen. Wir werden aber nach dem
Panama-Kanal noch genügend Gelegenheiten dazu finden.
Am Abend ist wieder Apéro-Zeit.
Ein Kadett wird zum Leutnant promoviert und alle sind eingeladen.
Natürlich kriegt auch er eine Portion von Ruedis Lindorkugeln
(hoffentlich gibt's nicht mehr allzu viele Apéros
:-( ).
Auch der Kapitän hat bereits nachgefragt was er wohl tun
müsste, um auch in den Genuss eines kleinen Geschenks mit
Lindorkugeln zu kommen.
Er wird sicher eines bekommen, wenn auch er promoviert wird
:-))
Es ist Brauch, dass beim Beförderungs-Apéro die
entsprechenden Epauletten überreicht werden.
Ein stolzer Leutnant erlaubt photographiert zu werden.
Die Zeit wird um eine weitere Stunde auf GMT-3 gestellt.
Dienstag, 27. September 2005
Atlantik, Östlich von Boston (N 40, W 68)
Währen der Nacht nimmt der Wind auf Sturmstärke zu.
Obwohl die Morgentemperatur bereits 23° C beträgt fühlt es
sich kalt an im Sturm.
Link
zu ATL_050924_Sturm_Salon.MOV movie
(Grösse 8'510 KB).
Info: Das Format ist .mov, zum abspielen wird QuickTime benötigt.
Der Wind hat eine unheimliche Kraft!
Link
zu ATL_050927_Sturm_Ruedi.MOV movie
(Grösse 5'130 KB).
Info: Das Format ist .mov, zum abspielen wird QuickTime benötigt.
Um die Brille nicht zu verlieren muss Susi während dem Photographieren
die Kapuze überziehen.
Kurz vor Mittag treffen wir auf eine Regenfront.
Der Regen ist so stark, dass man meint jemand leere eimerweise
Wasser gegen die Fenster.
Später wird das Wetter besser und für New York ist schönes
Wetter angesagt.
Noch einmal werden die Uhren zurückgestellt. Wir haben jetzt
GMT-4.
Mittwoch, 28. September 2005
New York, USA
Wir hätten es nicht besser treffen können: schönes Wetter,
keine Wolke am Himmel und 20° C!
Die Aussicht ist atemberaubend .....
Verrazano-Narrows Bridge ...
Jedermann, selbst die Crew, ist auf der Brücke zu finden
als wir Manhattan erreichen.
Die Seite von New Jersey mit der Freiheits-Statue .....
... Manhattan and Brooklyn .....
Während des Mittagessens kommen 3 Damen in den Esssaal.
Eine davon stellt sich als Virginia vor. Sie ist Pfarrer
einer lokalen Seemannskirche.
Sie offeriert uns, uns nach Manhatten zu bringen und lädt
uns schliesslich vor dem Hotel Hilton gleich neben dem "Ground
Zero" ab.
Die U-Bahnstation unter dem ehemaligen World-Trade-Center
ist seit Sept. 2002 wieder im Betrieb, aber das grosse Loch
ist immer noch da .....
Wir machen eine kleine, 3-stündige Stadtrundfahrt.
Sieht so aus als ob die Betreiberfirma ihre Aufkleber mit
Google übersetzen würde .....
Wir fahren vielen Gebäuden entlang und ebenfalls der 42nd
Street ....
... dem Empire State Building, etc. etc. ....
Am "Pier 17" an der "South Street" verlassen wir die Tour
und geniessen den Blick auf die "Matisse", die gerade entladen
wird ....
... Brooklyn Bridge und Manhattan Bridge ...
... Manhattan ...
Zurück beim Hilton treffen wir vor "Ground Zero" auf diesen
Polizisten.
Er bewacht die Gegend währen verschiedene TV-Teams Nachrichtensendungen
vor dem historischen Hintergrund aufnehmen.
Im Moment ist eine heftige Kontroverse im Gang betreffend
der verschiedenen Pläne um das alte World-Trade-Center.
Einige wollen hier das höchste Gebäude der Welt hinstellen,
andere die "Twin-Towers" wieder so aufbauen wie sie waren
und wieder andere möchten eine Gedenkstätte.
Kurz nach 11 Uhr Nachts ist es Zeit New York Adieu zu sagen. |