Am 24. Juli beginne die
ersten "Arbeiten" bei Alu-Star.
Alu-Star in Schallstadt (bei Freiburg im Breisgau,
Deutschland).
Wir übernachteten im Defender auf dem Grundstück
von Alu-Star und genossen den "Luxus" unseres
Dach-Zeltes.
Am Samstag kam Alex extra rein um mit Ruedi zu arbeiten.
Es war drückend heiss.
Die Masse der Fahrradgarage wurden überprüft
und dazu eine Kopie hergestellt.
Alex and Ruedi diskutieren, wie die Fahrräder in
der Garage zu befestigen sind.
Ruedi's Pläne stimmen. Notwendige Details werden
diskutiert.
Bau der Camper Kabine

Das Dach mit den 2 Dachluken, der Boden, die Vorderwand
und die linke Seitenwand werden hergestellt.
Blick von vorn in die Kabine; 2 Ansichten von links.
Lieferung der Camper Kabine
Am 21. Januar 05 wird die leere Kabine mit einem 40-Tönner
angeliefert.

Vorsichtig wird die ca. 900 kg schwere Kabine mit 2
Gurten aus dem Laster gehoben.

Auf einer Montageplattform wird sie nun in der Werkstatt
ausgebaut werden.
Alles wird genaustens nachgemessen und auf Transportschäden
untersucht. Alles ist ok und Ruedi freut sich sichtlich.
Details der geteilten Türe.
Bodenheizung
Im Februar verlegt Alex die Bodenheizung.
Der Boiler dient zugleich als Warmwasserspeicher für
die Bodenheizung.
Die Rohre der Bodenheizung werden mit einer Metallplatte
abgedeckt.
Selbst während dieser doch sehr mühsamen Arbeit
behält Alex seinen Sinn für Humor und empfiehlt
den Entfettungsspray als Deodorant zu benutzen.
Bemusterung
Anfangs März ist der Boden fertig, der Linoleum
verlegt und die ersten Möbel gebaut.
Es ist Zeit für die Bemusterung.
Bei Kaffee und Kuchen wird hitzig über die Farben
diskutiert.
Wir können uns nicht einigen, ob die Türchen
farbig oder mit Holz überdeckt sein sollen.
Alex schlägt vor alles rasch auszuprobieren und
zeigt den Unterschied zwischen gerollter und gepinselter
Farbe.
Die erste Entscheidung fällt: gerollte Farbe soll
es sein.
Nach vielem Hin und Her entscheiden wir uns, da der
Linoleum-Boden in dunklen Grautönen gehalten ist,
für eine nicht ganz weisse Wand mit dezenten Farbtupfern
und für die Kästchentürchen für
hellgrau gefärbtes Holzlaminat. Für die Küchenabdeckung
und der Esstisch wird ein dazupassender Corian ausgewählt.

Die Auswahl der Polster gestaltet sich etwas schwerer.
Am Schluss entscheiden wir uns für ein hellbraunes
Alcantara.
Farbe werden wir dem Raum mittels Bettwäsche, Tüchlein,
Kissenbezügen, u.s.w. geben.
Die Möbel entstehen
Noch ein paar kleine Schweissnähte und der Rahmen
des Küchenmöbels ist bereit.
Ruedi ist skeptisch und überprüft ein paar
wichtige Masse.
Der Eisschrank sieht gut aus.
Ruedi and Alex prüfen die Höhe des Fensters
auf Behelfs-Sitzflächen .... vor allem die von
Alex ist sehr behelfsmässig ....
Die Fenster sind eingetroffen. Alex erklärt die
Funktionalität.
An Ostern besuchen wir Alu-Star wieder.
Thomas ist von seinem Einsatz in Norddeutschland zurück
und kümmert sich nun um die Rahmen für die
Fenster.
Alex hat das erste Hängeschränkchen gefertigt.
Wir müssen nun entscheiden, ob die Türchen
nach oben oder nach unten aufgehen sollen.
Wegen dem beschränkten Öffnungswinkel des
Scharniers entscheiden wir uns für das Öffnen
nach oben.
Über dem Kühlschrank ist ein grosses Fach
für Ruedis Gitarren geplant.
Gewisse Entscheidungen können nicht auf dem Papier
gefällt werden und müssen vor Ort besprochen
und ausprobiert werden.
Auch hier entscheidet Ruedi, dass das Fach nach oben
geöffnet wird.

Die Fenster werden mit bündig-anliegenden "Fensterläden"
aus Aluminium versehen werden.
Diese Läden sollen sowohl zum Schutz vor Einbrechern
und Umwelt dienen als auch den Camper nicht so offensichtlich
machen.
Ruedi wundert sich wie viele Löcher gemacht werden
sollen, um sowohl nach draussen sehen zu können
und zugleich den Camper nicht gleich zu verraten.
Wir entscheiden uns für ein Loch, da man ja eher
nicht auffallen will als dass man durch die geschlossenen
"Läden" nach draussen schauen will.
Zum Mittagessen gibt es Pizza, welche dann genüsslich
draussen an der Sonne verspiesen wird.
Frohe Ostern!
Solarzellen, Notdurchstieg
Schon ist es April. Ruedis Vater Max kommt mit zu Alu-Star.
Thomas soll mit der Montage der Solarzellen beginnen.
Nochmals wird alles durchbesprochen und von allen Seiten
nochmals genau angeschaut.
Hansjörg und Alex arbeiten am Notdurchstieg in
die Fahrkabine. Es klemmt etwas.
Alles nochmals raus, aufschneiden, neu schweissen und
dann passt er perfekt.
Wie sollen wir die Mückenschutztüre lösen?
Auch sollte ein Gitter davor sein, damit man den oberen
Teil der Türe über nacht offen lassen kann.
Trotz vieler guten Ideen und nochmaligem wälzen
des Katalogs ist es aber ist noch nicht ganz gelöst.
Na ja, wir müssen ja das nächste Mal auch
noch was zu tun haben.
Solarzellen fertig, Fenster und Klappen,
Dachluke, nochmals Bemusterung
Im Mai ist Ruedi 2 Wochen bei Alu-Star und hilft beim
Bauen.
Die Wasserfiltrieranlage wird gebaut und inkl. UV-Filter
in das Küchenmöbel eingebaut.
Immer wieder merken sie, dass bei den Möbeln hier
noch ein Winkel fehlt, dort noch ein Loch gebohrt werden
muss.
Beim Ausprobieren, ob die Rako-Boxen passen, merken
sie, dass die grosse Pfanneschublade im komplexesten
Möbel um 4 mm zu schmal ist und die Rako-Box nicht
reingeht.
Alex will das Möbel nochmals vertrennen und richtig
machen, aber die Zeit drängt. Die Möbel sollten
schon lange beim Lackierer sein!
Es wird entschieden eine Alu-Schublade zu bauen und
anstelle der Rako-Box zu verwenden. Den Pfannen wird
das sicher auch gleich sein.
Die Solaranlage ist fertig eingebaut.
Für vereinfachte Fehlersuche werden immer 2 Solar-Panelen
mit einem Kabel in die Kabine geführt.
Beim Versuch die Anlage zu Testen merkt Ruedi, dass
in der Garage wohl doch keine Sonne scheint ....

Thomas arbeitet an der zweiten Dachluke. Die erste
steht montagefertig im Büro.
Das UV-stabile Macrolon ist extrem flexibel und kann
fast nicht zerbrochen werden.
Alex ist mit der Verarbeitungsqualität der Scharniere
an den Klappen nicht zufrieden. Die Klappen müssen
wieder heraus montiert werden.
Dann werden die Scharniere entfernt. Da sie mit Sikaflex
reingeklebt waren dauert das seine Weile.
Dann werden neue Scharniere eingepasst und wieder montiert.
Jetzt ist es Alu-Star-Perfektion!

Als letztes Fenster wird das grosse Fenster bei der
Essecke eingebaut.
Hmmm .... der Ausschnitt ist 3 mm zu klein geraten.
Alex schneidet ihn noch etwas aus.

Ruedi entfernt den Metallstaub, damit beim Montieren
nichts in die Kittmasse kommt.
Das Fenster passt nun "schmatzend".
Auf der anderen Seite des Koffers sind die Fenster
bereits montiert.
Man kann sie mittels Feststeller auf irgend einer Höhe
fixieren.
Wenn das Fenster geschlossen ist, wird die Klappe darüber
verschlossen.
Wenn sie mal gestrichen sind wird man nicht gross sehen,
dass dies eigentlich ein Wohnmobil ist.
Leider sind die Materialien, welche bemustert wurden,
zum grossen Teil wegen einer Firmenübernahme nicht
mehr verfügbar.
Wir müssen alles ausser dem Corian und dem Linoleum,
der ja schon verlegt ist, nochmals aussuchen.
Nach langen Diskussionen entscheiden wir uns für
in einem RAL-Ton gestrichene Türchen, damit wir
sie auch selber ausbessern können.
Die neu gewählten Farben sind nun:
Wände: weiss
Gestellrahmen: Alu seidenglanz
Gestelltürchen: RAL 1015, Hell-Elfenbein
Sitzbezüge: Alcantara-ähnliches Material von
Sonnhaus, waschbar, Tiffany Silber
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