| Die Evaluation basiert auf folgenden
Annahmen :
- Die Fahrzeug / Fahrzeug-Anhänger-Kombination
ist für 2 Personen konzipiert
- Reisedauer über unbestimmt aber über mehrere
Jahre
- Reisen auf der ganzen Welt (kalte und warme Klimazonen)
- Auch sehr entlegene Gebiete werden alleine bereist
- Autonomie ca. 1500 km
- Autark >= 7 Tage, + 4 Tage zur Sicherheit
- Sehr gute und komplette Ausstattung um sich in allen
Situationen bestmöglich selber helfen zu können
Kombination eines off-road-fähigen
Caravans welcher von einem voll ausgerüsteten Off-Road-Fahrzeug
der 3.5t Kategorie gezogen wird (Stand 2003)
Die Idee einer solchen Kombination ist es, den Caravan
soweit sinnvoll/möglich mitzuführen um den
vollen Komfort zu haben. Danach würde er an einem
"sicheren" Ort (Campingplatz, Privatgrund
...) zurück gelassen und schwierigere Abschnitte
würden lediglich mit dem Zugfahrzeug bereist. Auch
Städte würden soweit möglich nur per
Zugfahrzeug befahren.
Was wir beschaffen würden:
Vorteile:
- Sehr komfortabel, solange im Caravan gelebt wird
- Viel Stauraum
- in Allen Klimazonen brauchbar
- Beste off-road Eigenschaften aller Fahrzeug und
Fahrzeug/Anhänger-Kombinationen wenn der Anhänger
zurückgelassen wird, da das Zugfahrzeug lediglich
mit all dem beladen wird, was für die kurzen
Abstecher ohne Caravan gebraucht wird
- Gute Sicherheit während der Nacht gegen Menschen
und Tiere (solange man im Caravan schläft) und
guter Schutz bei Unwettern
- Es wird zum Fahren keine spezielle Lizenz benötigt
Nachteile:
- Entlegene Gebiete sind bei schlechten Pisteverhältnissen
nur ohne Caravan zu erreichen
- Die Kombination ist im Gelände und in Agglomerationen
unhandlich
- Der Caravan muss, wenn schwierige Pisten befahren
werden sollen, teils für mehrere Tage zurückgelassen
werden (Diebstahl-Risiko)
- Lange Reisen auf zu schlechten Pisten können
nur dann gemacht werden, wenn der Caravan später
auf einer besseren Strasse geholt werden kann. Aus
diesem Grund ist diese Fahrzeug-Anhänger-Kombination
nicht für Südamerika und Afrika geeignet.
- Teuer (Hohe Anschaffungskosten)
- Hohe laufende Kosten für Übernachtungen,
Verschiffung und Unterhalt
- Die ganze Kombination ist sehr schwer (Caravan >
2000 kg)
Kombination eines off-road Camping-Anhängers
(Zelt) welcher von einem voll ausgerüsteten Off-Road-Fahrzeugs
der 3.5t Kategorie gezogen wird (Stand 2003)
Die Idee einer solchen Kombination ist es, soweit sinnvoll/möglich
mit dem gezogenen Camping-Anhänger zu reisen. Danach
würde er an einem "sicheren" Ort (Campingplatz,
Privatgrund ...) zurück gelassen und schwierigsten
Abschnitte würden lediglich mit dem Zugfahrzeug
bereist. Auch in Städten würden soweit möglich
nur mit dem Zugfahrzeug gefahren.
Was wir beschaffen würden:
Vorteile:
- Sehr gute off-road Eigenschaften ohne den Anhänger,
weil gewisse Gegenstände im Anhänger zurückbleiben
was das Gewicht des Zugfahrzeugs reduziert. Nicht
so gute Eigenschaften wie bei einer Car/Caravan Kombination,
da das Zugfahrzeug alleine schwerer ist.
- Die ganze Kombination eignet sich viel besser für
den off-road Einsatz als die Zugfahrzeug/Caravan-Kombination
, da sie kleiner und leichter ist
- Günstig
- Niedrige Unterhaltskosten für eine Fahrzeug-Anhänger
Kombination
- Es wird zum Fahren keine spezielle Lizenz benötigt.
Nachteile:
- Wenig Komfort bei schlechtem Wetter
- Nicht für kalte Klimazonen geeignet
- Der Caravan muss, wenn schwierige Pisten befahren
werden sollen, teils für mehrere Tage zurückgelassen
werden (Diebstahl-Risiko)
- Keine Sicherheit während der Nacht vor Menschen
und Tieren und nur sehr beschränkter Schutz bei
Unwettern
- Lange Reisen auf zu schlechten Pisten können
nur dann gemacht werden, wenn der Anhänger später
auf einer besseren Strasse geholt werden kann. Aus
diesem Grund ist diese Fahrzeug-Anhänger-Kombination
nicht für Südamerika und Afrika geeignet.
- Höhere Kosten für Übernachtungen,
Verschiffungen und Unterhalt als für ein einzelnes
Fahrzeug
- Die Kombination ist in Agglomerationen unhandlich
- Das freie Campieren in Agglomerationen ist nahezu
unmöglich
Fahrzeug der 3.5t Kategorie bei dem im
Dachzelt oder Aufstelldach geschlafen wird (Stand 2003)
Die Idee ist, Ausserhalb des Fahrzeugs zu leben, in
einem Dach- oder Normalzelt zu schlafen und das Fahrzeug
lediglich zum Transport der Insassen, von Diesel, Wasser
und Ausrüstung zu verwenden. Es muss aber möglich
sein, notfalls (in Städten oder bei Unwettern,
im Fahrzeug schlafen zu können.
Fahrzeuge dieser Kategorie, welche als Camper aufgebaut
werden, sehen wir nicht als gangbare Lösung für
Reisen in abgelegene Gebiete ohne Begleitung, da sich
die Stauraum-Problematik durch den Ausbau noch verschärft.
Was wir anschaffen würden:
Vorteile:
- AUS: Ein aufgelastetes Fahrzeug der 3.5t Kategorie
genügt, wird aber dauernd bis nahe an die Limite
belastet sein
- Über alles gesehen klein und handlich und nicht
zu schwer
- Günstig in der Anschaffung (verglichen mit
den anderen Lösungen)
- Niedrige laufende Kosten für Übernachtung,
Verschiffung und Unterhalt
- Sieht nicht attraktiv oder negativ pompös aus
Nachteile:
- CH: Ein Fahrzeug der 3.5t Klasse wird bei seriöser
Planung immer bis an seine Limite, wenn nicht sogar
deutlich darüber, beladen sein
- Zu wenig Komfort für jahrelanges Reisen
- Die zu kleine Ladekapazität resultiert, was
die Sicherheit anbelangt, immer in zu vielen Kompromissen
(Bergungsmaterial, Wasserreserven, Schwerpunkt des
Fahrzeugs, ....)
- Sehr unkomfortabel bei Schlechtwetterperioden
- Wenig Sicherheit vor Überfällen in Agglomerationen
und bei Unwettern
- Das freie Campieren in Agglomerationen ist problematisch
Ein Camper auf der Basis eines Fahrzeugs
der 7.5t Kategorie (Stand 2003)
Die Idee ist es, solange es das Wetter zulässt
ausserhalb des Fahrzeugs zu leben, andernfalls eben
im Fahrzeug. Geschlafen wird immer im des Fahrzeug.
Was wir anschaffen und wo wir es herstellen
lassen:
Vorteile:
- Genügend Komfort auch für jahrelanges
Reisen
- Geeignet für alle Klimazonen, Länder und
die meisten Pisten (mit Ausnahme ganz kleiner)
- Genügend Laderaum
- Auch für eine seriöse Infrastruktur genügend
Ladekapazität (Solarzellen, Wasserfilter, Pumpen,
Feuerlöscher, Ersatzteile, Bergungs- und Notmaterial,
...)
- Bestmögliche Sicherheit im Bezug auf Überfälle
in Agglomerationsgebieten und gegen Tiere; Bester
Schutz gegen verschiedenste Arten von Unwettern und
von Feuer (sofern der Camperteil in Alu gebaut ist)
- Freies Campieren in Städten und Agglomerationsgebieten
weitgehendst problemlos
Nachteile:
- Muss auf der Basis eines Fahrzeugs der höheren
Gewichtsklasse aufgebaut sein (OKA, Unimog, Mantra,
Canter, ....)
- Braucht eine spezielle Lizenz zum fahren (LR Lizenz
in Australien, C1 Lizenz in der Schweiz)
- Teuer in allen Aspekten
- Unhandlicher off-road und mehr Gewicht auf 4 Rädern
als ein Fahrzeug der 3.5t Kategorie
- "Out-Bush" schwieriger zu reparieren (Ersatzteile)
- Die Bergung ist schwieriger (Es gibt keine entsprechenden
brauchbaren Wagenheber für diese Gewichtsklasse,
mit Ausnahme der hydraulischen mit viel zuwenig Hub
- Unhandlicher in Agglomerationen als ein einzelnes
Fahrzeug der 3.5t Kategorie
- In Städten bestehen teils Fahr-Restriktionen
- Fahrzeug passt wegen der Höhe in keinen Container
(Nur roll-on/roll-off möglich)
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